Photo (C) Privat
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Aileen Schneider ist in Rheinland-Pfalz aufgewachsen und bekam von früher Kindheit an Unterricht in Klavier, Saxophon und Gesang. 2001 und 2003 war sie Preisträgerin bei „Jugend musiziert“, 2001 bekam sie außerdem als jüngste Teilnehmerin ein 3-jähriges Kompositionsstipendium der YAMAHA Music Foundation und war 2011 Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Komposition der Jeunesses musicales. Nach Regiehospitanzen am Pfalztheater Kaiserslautern studierte sie ab 2012 Musiktheater-Regie an der HfMT Hamburg, wo sie im November 2016 erfolgreich mit einer Neuinszenierung von "Der Kaiser von Atlantis" von Viktor Ullmann abschloss.

 

Seit der Spielzeit 2020/21 ist sie als Regieassistentin und Spielleiterin an der Oper Frankfurt festangestellt.

 

Von 2017-2020 war sie Regieassistentin und Abendspielleiterin  am Staatstheater Augsburg, wo sie u.a. die mehrfach wiederaufgenommene Kinderoper "Die große Wörterfabrik" von Martin Zels, eine musiktheatrale Fassung der "Gespenstersonate" nach A. Strindberg und Philip Glass' Oper "In der Strafkolonie" (Premiere 24.10.2020) nach Franz Kafka inszenierte.

2019 inszenierte sie zudem in der freien Szene eine integrative Musiktheaterperformance nach Claudio Monteverdis "Il ritorno d'Ulisse in patria" mit einem internationalen Ensemble aus Schüler*innen und Sänger*innen.


Während des Studiums inszenierte sie u.a. beim Kaltstart-Festival Hamburg, im Sprechwerk Hamburg, für die Chopin-Gesellschaft Hamburg und 2015 in der Opera Stabile der Hamburgischen Staatsoper „The Sound of a Voice“ von Philip Glass. Zudem Regieassistenzen bei Philipp Himmelmann, Regiehospitanz bei Christian von Götz (Freischütz; Oper Leipzig) und Masterclasses bei Willy Decker und Achim Freyer sowie zweimalige Teilnahme am Internationalen Festivalcampus der Ruhrtriennale. Sie wirkte als Komponistin und Musikerin bei Schorsch Kameruns Performance „Die Disparate Stadt“ am Schauspielhaus Hamburg mit, sowie als Sängerin und Musikerin bei verschiedenen Projekten auf Kampnagel (u.a. Ariel Ephraim Ashbels „All white people look the same to me“ und Kommando Himmelfahrts „Speisung der 5000“). Sie war außerdem Masefield-Stipendiatin der Alfred-Toepfer-Stiftung mit ihrer biographischen Konzertperformance „Chopin im Spiegel“, Stipendiatin des Mozart Prisma-Programms des Nationaltheaters Mannheim und Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth.

 

2017 inszenierte sie das innovative Konzertprojekt "Is it real?" mit der Saxophonistin Asya Fateyeva im Museum für Gegenwart Hamburger Bahnhof in Berlin. Zudem übernahm sie die szenische Einrichtung bei einer halb-szenischen Aufführung des MDR von „Carmen“ im Gewandthaus Leipzig (Dirigat: Risto Joost) mit dem Gewandhausorchester und dem MDR Chor.

Seit 2017 verbindet sie außerdem eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Jazz-Musiker Prof. Wolf Kerschek, dem sie bereits für Projekte der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg und der Eurpa Chor Akademie als Dramaturgin zur Seite stand.

 

 

Tabellarischer Lebenslauf

Seit der Spielzeit 2020/21 - Regieassistentin und Spielleiterin an der Oper Frankfurt

2020 - Regie "In der Strafkolonie" von Philip Glass am Staatstheater Augsburg

2019 -Regie "Il ritorno d'Ulisse in patria"

2018 - Regie "Die große Wörterfabrik" von Martin Zels am Staatstheater Augsburg

2017-2020 – Regieassistentin und Abendspielleiterin am Staatstheater Augsburg

2012-2017 - Bachelor-Studium „Regie - Musiktheater“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

2017 – Szenische Einrichtung und Abenspielleitung bei „Carmen“ (Dirigent: Risto Joost) für zwei Konzerte des MDR im Gewandhaus Leipzig und im Kongresszentrum Suhl

2017 – Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung Bayreuth

2017 – Regiehospitanz bei „Freischütz“ (Regie: Christian von Götz) an der Oper Leipzig

2016 – Regie Abschluss-Inszenierung an der HfMT Hamburg – „Der Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann (TheaterQuartier Gaußstraße)

2016 – Teilnehmerin am Stipendiatenprogramm „MozartPrisma“ des Nationaltheaters Mannheim

 

2016 – Regiehospitanz bei „Idomeneo“ (Regie: Michael Dissmeier/Christian Wiehle) am Pfalztheater Kaiserslautern

2016 – Komposition und Saxophon bei „Die Disparate Stadt“ (Regie: Schorsch Kamerun) am Schauspielhaus Hamburg

2016 – Masefield-Stipendium der Alfred Toepfer-Stiftung für die biographische Konzertperformance „Chopin im Spiegel“ im Resonanzraum Hamburg

2016 – Regie für „The Sound of a voice“ von Philip Glass/David Henry Hwang in der Opera Stabile (Staatsoper Hamburg)

2013, 2014 und 2015 – Masterclasses bei Willy Decker

2011 – Preisträgerin beim 26. Bundeswettbewerb für Komposition 2011 der Jeneusses Musicales

2003 – 2012 – Gymnasium Weierhof am Donnersberg, Bolanden-Weierhof, staatlich anerkanntes privates Ganztagsgymnasium mit Internat für Jungen und Mädchen

Abitur mit 1,0

2000 – 2003 – Kompositionsstipendium der YAMAHA Music Foundation „Junior Original Concert“